Der Wechsel in die PKV

Wer in einem Angestelltenverhältnis steht und dennoch in die Private Krankenversicherung wechseln möchte, sollte einen Blick auf die Versicherungspflichtgrenze werfen, die jedes Jahr aufs Neue vom Gesetzgeber festgelegt wird. Diese Kennzahl gibt das minimale, jährliche Einkommen an, welches für den Wechsel in die Private Krankenversicherung erreicht werden muss. Ist diese finanzielle Marke überschritten, herrscht keine Versicherungspflicht im Sinne des Gesetzgebers mehr, die entsprechende Person kann sich somit entscheiden, ob sie freiwillig bei einer gesetzlichen Krankenkasse bleiben möchte oder den Wechsel in die PKV in Erwägung zieht. Entgegen der Annahmen vieler Laien ist jedoch nicht direkt der Wechsel in eine Private Krankenversicherung möglich, sobald lediglich einmal das entsprechende Jahresgehalt erreicht wurde. Aktuell gilt noch die sogenannte Drei-Jahres-Frist, so dass der Wechselwillige mehrere Jahre in Folge den jeweiligen Bemessungsbeitrag erreichen muss, damit der Wechsel erfolgreich von Statten gehen kann.