Private Krankenversicherung

In einer Zeit, wo viele gesetzlichen Krankenkassen sich für Zusatzbeiträge entscheiden und die Bundesregierung die Erhöhung des Beitrages für den gesetzlichen Schutz beschließt, rückt die Private Krankenversicherung für viele Privatpersonen immer stärker in den Fokus des Interesses. Hierbei sind es nicht alleine nur die Aussichten, Monat für Monat einen geringeren Beitrag für die eigene, gesundheitliche Absicherung zahlen zu müssen. Vielmehr spielen in den letzten Jahren auch Leistungskriterien eine wesentliche Rolle, da der Katalog der meisten privaten Versicherer einen größeren Umfang besitzt als die gesetzlichen Krankenkassen. Die Entscheidung, zu einem Unternehmen der Private Krankenversicherung zu wechseln, ist somit nicht nur eine Entscheidung des Geldbeutels, sondern vor alles des sicheren Gefühls, auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten eine fundierte Absicherung aller gesundheitlicher Risiken zu erhalten.

Im Vergleich zum größten Teil der bundesdeutschen Bevölkerung sind lediglich einige Millionen Bundesbürger Mitglieder bei einer Privaten Krankenversicherung. Dies liegt vor allem an der Tatsache, dass für eine private Absicherung bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein müssen, während die Absicherung durch eine gesetzliche Krankenkasse zur generellen Pflichtversicherung in Deutschland herangezogen wird. Um Mitglied in der Privaten Krankenversicherung zu werden, muss eine Person entweder Angehöriger einer bestimmten Berufsgruppe sein bzw. jährlich ein ausreichend hohes Gehalt erzielen. Bezogen auf die Berufsgruppe steht die Private Krankenversicherung in erster Linie Selbstständigen und Freiberuflern offen. Dies liegt an der Tatsache, dass hier der Nachteil eines nicht vorhandenen Arbeitgebers ausgeglichen werden soll, der sonst bei Arbeiten oder Angestellten 50% des monatlichen Versicherungsbeitrages beisteuert. Gerade wer in jungen Lebensjahren bereits in einen freien Beruf einsteigt, muss für gewöhnlich geringere Beiträge in die Private Krankenversicherung einzahlen als bei einem gesetzlichen Arbeitnehmer, wodurch der Nachteil ausgeglichen wird, dass man in diesem Fall komplett alleine und ohne Zahlungen eines Arbeitgebers für seine Beiträge aufkommen muss.